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WIR WISSEN, WARUM DIE BAHN BRICHT

Der Name Stark steht für High Volume Printing von 8 bis 72 Seiten, stehend oder liegend. Die Stark Druck GmbH + Co. KG in Pforzheim ist das Herz der Stark Gruppe mit vier Unternehmen in komplementären Geschäftsbereichen – von der Druckvorstufe bis zur Reprografie und Dienstleistungen rund um den Druck. Sie ist spezialisiert auf hochwertige Kataloge und auflagenstarke Beilagen im Bogen- und Rollenoffsetdruck.

Wie alle Rotationsdruckereien hat auch Stark mit Bahnbrüchen aufgrund von Papierfehlern zu kämpfen. Diese haben teure Maschinenrüstzeiten zur Folge. „Das ist besonders kritisch, wenn (wie bei uns häufig) mit Papieren von geringer Grammatur gearbeitet wird“, erläutert Gerhard Schlundt, Abteilungsleiter Rollenoffset bei Stark Druck. „Deshalb haben wir uns nach einem System zur Papierkontrolle umgeschaut, das sensibel genug ist, auch kleine Ursachen mit großer Wirkung zu erkennen und zum anderen eindeutige Belege der Abrisse für die Reklamation an die Papiermühle liefert. Wir wissen jetzt, warum die Bahn bricht.“

Stark Druck hat sich über verschiedene angebotene Systeme informiert und letztlich für das Produkt VISION EXPERT 4000 des Karlsruher Anbieters entschieden. „Uns hat die qualitative Analyse von Auffälligkeiten im Papier überzeugt, die in übersichtlichen Reports alle relevanten Informationen konzentriert“, begründet Tino Heer, Geschäftsführer von Stark Druck, die Entscheidung.

„Wir lernen mit jeder Implementierung dazu.“ Das sagt der Technische Direktor von Vision Experts, Dr. Stefan Hogekamp, über die besonderen Umfeldbedingungen bei Stark. „Insbesondere starke Vibrationen und lange, störungsanfällige Übertragungswege erforderten einige Optimierungen im Verlauf der Implementierung“, benennt er die spezifischen Herausforderungen näher.

„Eine Lithoman IV mit 48 Seiten haben wir als erstes ausgestattet“, sagt Gerhard Schlundt. „Wir wollten sicher stellen, dass wir auch bei Druckgeschwindigkeiten von 15 m/s noch überzeugende Inspektions-Ergebnisse erzielen. Das ist einwandfrei gelungen. Zu Beginn wollten wir auch kleinste Auffälligkeiten protokolliert sehen, um Akzeptanz für das System bei den Druckern an der Maschine zu schaffen. Mittlerweile schauen wir nur noch selten über die Ursachen von Bahnbrüchen hinaus.“

Eine sehr gute Referenz ist Stark Druck für uns,“ betont Hans-Hermann Bibel, Geschäftsführer von Vision Experts, „weil das Unternehmen vielen anderen einen kleinen, aber wichtigen Schritt voraus ist und daher in der Branche weithin bekannt ist. Es wird nicht mehr lange dauern, bis der Einsatz von Systemen zur Papierkontrolle gang und gäbe wird und die Druckbildkontrolle ergänzt.“

„Wir werden noch mehr tun“ , blickt Tino Heer als Geschäftsführer der Stark Gruppe in die Zukunft. „Als nächstes komplementieren wir die Papierkontrolle um die Endkontrolle der Druckergebnisse, damit wir unseren Kunden eine konstant hohe Qualität über die Prüfung von Stichproben hinaus gewährleisten können. Druckereien in anderen Märkten setzen schon durchgängig auf die Qualitätskontrolle mit Bildverarbeitung.“